Geschichte des Judosports in Deutschland

Der Berliner Erich Rahn gründete bereits 1906 die erste Jujutsu Schule in Deutschland, nachdem er durch japanische Lehrer auf diese Selbstverteidigungsart aufmerksam gemacht worden war. Nach dem ersten Weltkrieg übernahm Alfred Rhode 1922 das Erbe des Jujutsu in Deutschland. Bereits 1923 fand der erste offizielle Wettkampf statt. Nach dem 2.Weltkrieg war Jujutsu und Judo durch die alliierten Besatzungsmächte bis 1948 verboten. Seit 1956 werden Weltmeisterschaften ausgetragen und 1964 wird Judo vom internationalen Olympischen Komitee als olympische Sportart zugelassen und noch im gleichen Jahr bei den 18. Olympischen Spielen in Tokyo in das Programm aufgenommen. Im Jahre 1970 werden Frauen in der BRD offiziell als gleichberechtigt anerkannt und noch im gleichen Jahr findet die erste bundesdeutsche Frauenmeisterschaft statt. Seit den olympischen Spielen 1980 in München erzielen die Judoathleten der DDR und der BRD große Erfolge bei internationalen Wettkämpfen und nehmen so ihren Platz in der Geschichte des Judosports ein.