Unsere derzeitige Forschungsarbeit an der HTW Mittweida

Ja es gibt Sie noch, die Forschung an Fachhochschulen !
Nicht ohne Erfolg haben wir unsere Projekte weiter vorangetrieben und können nun schon auf eine umfangreiche Sammlung von Ergebnissen zurückgreifen.
Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit der Zuverlässigkeit von Kommunikationsnetzen. Aber auch Themen wie Flüsse, Fehler- und Informationsausbreitung, kürzeste Wege in Netzen ( Computer, Kommunikation, Verkehr, Wasser ) werden behandelt. Um die Ergebnisse der Forschung als Ganzes sichtbar zu machen, wurde das hier vorgestellte Programm geschrieben. Es ermöglicht nicht nur die Eingabe oder automatische Erstellung von solchen Netzen, sondern dient auch als Schnittstelle zu den vielen Berechnungsbibliotheken ( Module ) die in der Zwischenzeit verfügbar sind. Da das Programm für Windows geschrieben ist, bot sich die Möglichkeit an, diese Berechnungen als externe Bibliotheken ( DLL's ) mit in das Programm zu integrieren.

Was kann das Programm ?

Als Modell für die Kommunikations- oder andere Netze dient in der Mathematik der Graph. Das Programm selbst stellt nur Funktionen zur Manipulation von solchen Graphen zur Verfügung. Dies beinhaltet das Die maximale Größe der editierbaren Graphen beträgt zur Zeit 1400 Kanten und 200 Knoten. Diese Werte sind durch den statischen Aufbau der internen Datenstruktur zur Zeit begrenzt. Der Übergang zu einer dynamischen Datenstruktur ( und zu C++ ) ist in Arbeit. Diese erlaubt Graphen mit der Größe von ( zur Zeit ) 32000 Knoten und Kanten.

Download Program ( nutzbar und getestet für Windows 3.x, Win 95, Win NT )

Berechnungsmodule für den Editor

In das Programm integriert ist, wie oben angedeutet, eine Schnittstelle zu den Berechnungsbibliotheken. Diese ( bzw. die dahinter stehenden Formeln und Algorithmen ) sind die vorrangige Aufgabe unserer Forschungstätigkeit. Der Grapheneditor sucht beim Programmstart in seinem Verzeichnis nach speziellen Bibliotheken, sogenannten DLL's ( dynamic link libraries ). Sind diese vorhanden und geben sie sich als zum Programm gehörend zu erkennen, dann werden die von Ihnen zur Verfügung gestellten Berechnungsroutinen, als Extra-Menüpunkte in das Menü des Grapheneditors ( unter Module ) mit eingeblendet. Um also eine solche Bibliothek zu verwenden, genügt es die entsprechende DLL in das Verzeichnis des Editors zu kopieren und das Programm neu zu starten. Die Schnittstelle zu diesen DLL's ist genormt und kann ( falls Bedarf vorhanden ) zur Verfügung gestellt werden. Da solche DLL's von verschiedenen Programmiersprachen (Pascal, C, Delphi, Fortran ) erzeugt werden können, gelang es uns unabhängig voneinander an verschieden Projekten und mit unterschiedlichen Programmiersystemen zu arbeiten.
In der Zwischenzeit sind folgende Module nutzbar :

Dazu hier der aktuelle Programmumfang mit einer kurzen Erläuterung der einzelnen Module und deren Grenzen und hier eine komplette Beispielberechnung

Beachte :Die Module sind ( damit es keinen Ärger mit unseren Projektträgern gibt ) auf eine geringere Knoten- und Kantenzahl begrenzt.




Weitere Informationen darüber erhalten Sie über Peter Tittmann




rjentsch@htwm.de