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- 1997: Erster WLAN-Standard à802.11.
- Drei Physical-Layer-Spezifikationen (PHY): Infrarot, Frequency Hopping
Spread Spectrum (FHSS),
Direct-Sequence-Spread-Spectrum-Verfahren (DSSS). FHSS und DSSS à1,2 Mbps.
- FHSS und DSSS nutzen lizenzfreies 2,4-GHz-Bereich, das ISM-Band (Industrial,
Scientific, Medical).
- 1999: Erweiterung von 802.11 auf 802.11b.
- Es wird nur noch DSSS verwendet mit dem zusätzlichem
Kodierungsverfahren "Complimentary Code Keying" (CCK) für
Datenraten von 5,5 und 11 Mbit/s.
- Nutzung des ISM-Bandes.
- 1999: Erweiterung von 802.11 auf 802.11a.
- Nutzung des ebenfalls lizenzfreien 5,2 GHz-Bandes.
- Neben den bisherigen Spreizverfahrenverfahren (DSSS, CCK) kommt
Orthogonal Frequency Division Multiplexing (OFDM) hinzu für Vü = 6,
9,12, 18, 24, 36, 48, 56 Mbps.
- 2000: Erweiterung von 802.11b auf 802.11g
- Ziel: mehr als 20 Mbit/s (bis 54 Mbit/s) im ISM-Band.
- CCK-OFMD-Kodierung
- Standard à in
2003
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- WLAN (Wireless LAN) ist Technologie
- zur Realisierung von Direktverbindung zwischen Endgeräten (Laptop's
PC's),
- zum Zugang auf Infrastrukturnetze (LAN oder WAN) über Access Points.
- WLAN sind Technologien der OSI-Schichten 1 und 2, es ist nur geregelt:
- wie Bits übertragen werden (Physical),
- wie mehrere Endgeräte auf ein gemeinsames Medium zugreifen (MAC -
Medium Access Control) und Zugriffskonflikte vermieden werden sollen,
- Funkzellengröße 10m bis 100m (Größe=f(Datenrate,Umgebung,Sendeleistung,Antenne)),
mit Richtantennen einige km.
- Datenraten von einigen 100 kbit/s bis derzeit 54 Mbit/s, Sendeleistung
100-4000 mW.
- Mehrere lokale Funknetztechnologien:
- WLAN, standardisiert in IEEE1)-802.11
- WPAN (Wireless Personal Area Network), IEEE-802.15, hervorgegangen aus Bluetooth,
- Home-RF, basierend auf DECT (1,6 ... 20Mbps).
- Hyper-LAN, standardisiert durch ETSI.
- Schwerpunkt dieses Scripts à IEEE-802.11 und Erweiterungen.
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- Größere Flexibilität
- Gute Anpassbarkeit an bauliche Gegebenheiten (historische Gebäude),
- Technik kann versteckt werden (Zwischendecken, Blenden),
- kaum bauliche Eingriffe (Brandmauerdurchbrüche usw.),
- Robustheit gegenüber drahtgebundener Technik (Katastrophen)
- Geringere Kosten (für Netzprovider)
- z.B. in Bildungseinrichtungen reichen ein oder zwei Access Points für
einen Hörsaal,
- Verkabelung jedes Platzes ist für Netzanbieter teuer,
- Buchsen und Stecker unterliegen relativ hohem Verschleiß.
- Dienstgüte von WLAN's ist deutlich schlechter
- Datenraten um 10 Mbps gegenüber 100/1000 Mbps bei Fest-LAN,
- Fehlerrate Funk/Kabel wie 10-1 .. 10-3 /
10-4 ..10-9,
- Funklösungen sind oft proprietäre Lösungen
- Standardisierung dauert lange,
- unterschiedliche Zulassungsregelungen in den Ländern,
- unterschiedliche Vergabe und Nutzbarkeit von Frequenzbändern.
- Sicherheitsprobleme
- Mithören, unberechtigte Nutzung von Access Points
- Störung sensibler Infrastrukturen (Krankenhäuser, Flugzeuge, andere
Funknetze).
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- Weltweite Standardisierung
- damit Produkte mit Festnetztechnologien kostenmäßig mithalten können,
- damit auf Geschäftsreisen Kommunikation unterwegs und am Ziel möglich
sind.
- Niedrige Leistungsaufnahme
- Nur Batteriebetrieb erlaubt größtmögliche Flexibilität,
- Geräte müssen Energiesparmodus (Sendeleistung, Inaktivitätskontrolle)
unterstützen.
- Lizenzfreier Betrieb
- Der Betrieb der meisten Mobilfunknetze ist genehmigungspflichtig,
- Für WLAN nicht praktikabel àdeshalb lizenzfreie Bänder àaber kleine
Sendeleistung àStörungen durch andere.
- Robuste Übertragungstechnik
- Funkkanäle unterliegen Störungen (Haushaltgeräte, Fahrzeuge), Netze
sind nicht optimiert,
- Kommunikation soll trotzdem möglich sein.
- Einfachheit der Nutzung
- keine komplexen Administrationsvorgänge in Endgeräten (Plug & Play),
- WLAN-Nutzung (Firma, zu Hause, Unterwegs) àkeine verschieden Einstellungen.
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- Sicherheit
- Funkwellen dürfen keine Schädigungen oder Störungen hervorrufen,
- verschlüsselte Datenübertragung,
- Bewegungsprofile nur bei Einwilligung des Nutzers.
- Transparenz für Anwendungen
- Anwendungen müssen wie an anderen LAN laufen,
- Datenrate kann kleiner und Antwortzeiten können größer sein,
- Mobilität muss verborgen bleiben,
- Ressourcenanzeige am aktuellen Ort auf
Nutzerwunsch (z.B. bei Zugriff auf Drucker).
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- IEEE 802.11, Wireless-LAN
- IEEE 802.15, WPAN – Wireless Personal Area Network, niedrige Bandbreite,
Reichweite bis 10 m, basierend auf Bluetooth
- IEEE 802.16, WMAN – Wireless Metropolitan Area Network, breitbandiger
Zugang im Stadtbereich (bis 50 km)
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- BSS's (basic service sets) sind das grundlegende Architekturelement.
- STA's (stations) sind Mitglied eines BSS's.
- BSS können räumlich entfernt, überlappend, überdeckend sein.
- IBSS (independent BSS) ist ein BSS, wo die STA's direkt miteinander
kommunizieren.
- DS (distribution system), Element zur Verbindung mehrerer BSS, bzw.
Zugang zu Festnetz.
- AP's (access points) bilden Zugang zum DS.
- AP's nutzen zwei Medien WM (wireless medium), DSM (distributed system
medium) und verwenden dabei verschiedene Adressen.
- ESS (extended service set) ist die Zusammenschaltung mehrerer BSS über
DS.
- DSS unterstützt BSS-Wechsel von STA's.
- Portal realisiert Übergang zu anderen LAN.
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- Typ2: ESS (auch Infrastrukturnetz, Portable-to-fixed-Network), 802.11/16
- keine direkte Kommunikation zwischen den STA's.
- Kommunikation über Access Points zu DS.
- relativ einfache Endgerätetechnik.
- DS realisiert Mobilität der STA's.
- Die Zusammenarbeit zwischen AP's wird durch IEEE-802.11f geregelt.
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- Typ3: Funk-Infrastrukturnetze
- Verbindung zwischen BSS über Bridges oder Routers.
- schneller und flexibler Aufbau von Netzen für Meetings
- Access-Points relativ komplex durch zusätzliche Funktionalität
(Bridge/Router, Roaming)
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- O2 bietet seit März 2003 WLAN-Service per 802.11b an.
- Unterscheidung: Vertragskunde,
Nichtkunde.
- Vertragskunde:
- WLAN-Karte erkennt Hotspot àWebbrowser öffnen àNetzbetreiber auswählen à in Anmeldeformular
Mobilfunknummer eingeben.
- per SMS erhält man Passwort àEingabe in Formular àZugang
- derzeit Sitzungsdauer 30‘, nach Ablauf automatisch die nächste à für je 3,95€
- Nichtkunden:
- Kaufen eine Prepaid-Karte (Voucher).
- Der Voucher enthält Zugangsdaten für begrenzte Nutzungsdauer (30‘,
120‘).
- WLAN-Karte erkennt Hotspot àWebbrowser öffnen àNetzbetreiber auswählen à in Anmeldeformular
Name und freigerubbeltes PWD vom Voucher eingeben.
- Sitzung wird nach Ablauf der Karte automatisch beendet, Zeit kann nur
im Stück genommen werden!
- Für Nichtkunden kosten 30 Minuten 5,00 € und 120 Minuten 10,00 €.
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- Für den WLAN-Zugang benötigt man im PC/Laptop eine Netzwerkkarte (Wireless
Network Adapter, Wireless LAN-PC-Card, Wireless Adapter usw.).
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- Unterdrückung schmalbandiger Störer durch à Bandspreiztechniken.
- “Schmalbandiges" Nutzsignal wird durch ein
Spreiz-Spektrum-Verfahren (Spread Spectrum Technologie) breitbandig
gesendet.
- Gespreiztes Nutzsignal àunempfindlicher gegenüber schmalbandigen
Störern.
- Verwendete Spreiztechniken sind:
- FHSS (Frequency Hopping Spread Spectrum) – Spreizung durch
Frequenzsprungverfahren,
- DSSS (Direct Sequence Spread Spectrum) – Spreizung durch fixen
11-stelligen Barkercode,
- CCK (Complementary Code Keying) – Spreizung durch 8-stelligen Code,
ausgewählt aus Tabelle,
- OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing) – Spreizung durch
Aufteilung in mehrere Teilbänder.
- Vermeidung von Mehrfachzugriffskonflikten
- Öffentliche Funknetze unterliegen einer Planung (Frequenznutzung,
Ausleuchtung),
- WLAN's entstehen spontan àPHY-Mehrfachzugriffskonflikte vorprogrammiert!
- PHY-Mehrfachzugriffskonflikte kann man regeln über TDMA (Time Division
Multiple Access), FDMA (Frequency Division MA), CDMA (Code Division MA)
- In 802.11 werden FDMA- sowie FDMA/TDMA-Verfahren genutzt.
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- ISM-Band (Industrial, Scientific, Medical)
- lizenzfreies, gebührenfreies Band,
- unterschiedliche Bandbreite und zulässige Sendeleistung.
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- Weiteres lizenzfreies Band, unterschiedliche B und Sendeleistungen.
- Kanalraster à20MHz,
Kanalbandbreite à 20MHz
- Sendeleistungen von 50mW bis 4W
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- FHSS verwendet FSK1), mit einer Schrittgeschwindigkeit Vs=1
MBaud.
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- Aufteilung der Bandbreite in bis zu 79 1-MHz-Bereiche (DE, USA). Diese
bilden DÜ-Kanäle, nummeriert von 2 bis 80. à Bei weniger B, weniger Kanäle.
- Kanal-2-Mittenfrequenz: 2,402 GHz, Kanal-80-Mittenfrequenz: 2,480 GHz.
- Ein Rufkanal dient zum Verbindungsaufbau. Nachdem ein Verbindungswunsch
erkannt wurde, legt die Basisstation die Sprungsequenz fest.
- Hopping-Sequenz: Sender und Empfänger springen synchron von Kanal zu
Kanal:
- Kanalnutzungsdauer max. 400 ms,
- Sprungabstand: mind. 6 MHz.
- à 3
Hopping-Sets (26-stelliges Muster) wurden festgelegt:
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- Jeder Sender nutzt zeitlich nacheinander 79 Kanäle im Bereich von 2 bis
80 (USA, Europa).
- Welche Kanäle das sind, berechnet sich aus:
-
fx(i) = (b(i)+x)mod 79 +2
- Beispiel 1: Set 1, Muster 0,
die ersten 3 benutzten Kanäle:
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- Rahmenstruktur:
- SFD – Start Frame Delimiter (0000 1100 1011 1101),
- PLW – PLCP-PDU Length Word (0
bis 4095) (000)H bis (FFF)H,
- PSF – PLCP Signalling Field (Datenrate für PSDU)1),
- HEC – Header Error Check,
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- Nutzdaten werden mit feststehendem Chipcode gespreizt1)
- Für 1 und 2 Mbps kommt der Barkercode mit 11 Chips zur Anwendung.
- Barkercode: ( 1 0
1 1 0
1 1 1
0 0 0)B
- (+1,-1,+1,+1,-1,+1,+1,+1,-1,-1,-1)
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- Schrittgeschwindigkeit Vs = 11 MBd.
- Durch die Spreizung erhält man:
- bei Vü = 1 Mbps à 11 Mbps àModulationsverfahren BPSK (Binary Phase Shift
Keying),
- bei Vü = 2 Mbps à 22 Mbps àModulationsverfahren QPSK (Quadrature Phase
Shift Keying).
- Prinzip BPSK-Modulator
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- Bei 2 Mbps wird eine QPSK-Modulation verwendet à2 orthogonale Träger.
- Das gespreizte 22 Mbps-Signal wird S-P-gewandelt à 2 * 11 Mbps.
- QPSK-Prinzip (Quadrature Phase Shift Keying)
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- Bei 802.11b-DSSS wird ein feststehender Spreizcode verwendet àSpreizung: ja àCDMA: nein.
- Für Geschwindigkeiten von 5,5 und 11 Mbps wird zusätzlich CDMA
verwendet.
- CCK-QPSK-Sender für 5,5 Mbps:
- je ein Bit wird über einen 8-Bit-Code gespreizt und QPSK-moduliert. Im
8-Bit-Spreizcode selber sind 2 Bit codiert. Es werden Chipcodes mit
großer Distanz verwendet.
- Daraus folgt eine Datenrate von:
(1 + 1 + 2) bit * 1,375*106/s = 5,5 Mbit/s
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- Bei 802.11a wird das 5,2-GHz-Band verwendet àtypisch 12 nicht überlappende Kanäle zu je 20
MHz.
- Jeder dieser Kanäle wird in 64 Subkanäle eingeteilt à 20 MHz/64 = 312,5
kHz:
- 48 Subkanäle für Datenübertragung,
- 4 Subkanäle als Phasenreferenz,
- je 6 Subkanäle werden links und
rechts als Schutzabstand frei gelassen.
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- Rahmenstruktur:
- 128 Bit zur Synchronisation
- SFD - Start Frame Delimiter (1111 0011 1010 0000),
- SIGNAL - zur Angabe der verwendeten Datenrate für die Nutzdaten
- 0x0A à
10*100kbps = 1 Mbit/s, Modulation à BPSK,
- 0x14 à
20*100kbps = 2 Mbit/s, Modulation à QPSK.
- SERVICE - für spätere Verwendung, derzeit 0x00 à 802.11-Frame
- LENGTH - Anzahl der Nutzdaten (0
bis 65536),
- HEC – Header Error Check,
- PLCP- Physical Layer Convergence Protocol
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- MAC-Aufgaben sind:
- Medienzugriffssteuerung, Roaming,
- Authentication, Power Management.
- Es werden zwei Datendienste angeboten:
- Asynchronous Data Service (beide Netztypen: Adhoc- und
Infrastrukturnetze)
- Stationen greifen bei Bedarf auf gemeinsames Medium zu,
- versuchen aber eine Kollision zu vermeiden, CA (Collision Avoidance2)).
- kein garantierter Durchsatz.
- Time Bounded Service (nur Infrastrukturnetz), Einführung eines
Superrahmens mit zwei Zeitabschnitten:
- wettbewerbsfreie Periode, der Accesspoint pollt Stationen,
garantierter Durchsatz aber auch Zeitverschwendung möglich.
- Wettbewerbsperiode.
- Drei MAC-Verfahren DFWMAC (Distributed Foundation Wireless Medium Access
Control) wurden spezifiziert:
- Einfaches DFWMAC mittels CSMA/CA (Carrier Sense Multiple Access with
Collision Avoidance2) ). Dieses Verfahren müssen alle
Stationen beherrschen.
- DFWMAC mit RTS/CTS-Erweiterung, optional.
- DFWMAC-PCF1) mit Polling, optional.
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- Beispiel: ST1 bis ST3 wollen asynchron Daten an STx senden.
- Am MAC-SAP von ST1 kommt DataRq (▼) zu einer Zeit an, wo das Medium frei
ist.
- ST2 und ST3 erhalten ein DataRq (▼) zu der Zeit, wo ST1 gerade
sendet.
- ST2 ermittelt Backoff von 3 und ST3 einen Backoff von 1.
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- Nicht alle Endgeräte „hören“ sich untereinander à versteckte Endgeräte.
- ST2 empfängt ST1 und ST3, aber ST3 empfängt nicht ST1
- Wenn ST1 und ST3 Daten zu ST2 senden wollen, gibt es ein Problem.
- ST1 beginnt zu senden, ST3 bemerkt dies nicht und beginnt auch zu
senden.
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- Verwendet werden RTS-/CTS-Rahmen.
- Im RTS-Rahmen steht die angeforderte Übertragungszeit inklusive die
Zeit für die Quittung.
- In CTS wird die korrigierte Zeit angegeben.
- Diese Zeit tragen die Stationen in den NAV (Network Allocation Vector)
ein. Sie gibt den frühestmöglichen Zeitpunkt an, wo Stationen einen
Zugriff versuchen dürfen.
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- Durch PointCoordinator wird Superrahmen gebildet:
Wettbewerbsfrei/Wettbewerb
- Alle Stationen verwalten diese Zeiten im NAV.
- Nach PIFS pollt Master STx, diese sendet nach SIFS Daten an der Master.
- Antwortet eine Station nicht nach SIFS, pollt der Master nach PIFS
nächste Station.
- Durch CFend-Paket (Contention Free, streitfrei) wird
Stationen Ende der streitfreien Zeit angezeigt.
- Nach Wettbewerbszeit beginnt wieder die determinierte Phase.
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- Powermanagement àfür
batteriebetriebene Geräte lebenswichtig:
- Sender wird bei Bedarf eingeschaltet, Empfänger àSleep- oder Awake-Modus.
- STA‘s müssen deshalb Sendedaten für momentan Schlafende
zwischenspeichern.
- Alle Stationen gehen in definierte Wachphase àSendewünsche werden mitgeteilt.
- Liegt Sendewunsch vor àmuss STA bis zum Empfang der Daten wach bleiben.
- Roaming, gemeint ist Handover
- Bewegt sich ein Nutzer in einem ESS (Extended Service Set) soll
Handover erfolgen.
- Stellt STA zu geringe Feldstärke fest, wird passiv oder aktiv gescannt:
- passiv: STA hört Kanäle auf Beacon-Frames ab,
- aktiv: Senden einer “Probe“ in die Kanäle àWarten auf Antwort.
- Beaconframe als auch Antwort enthalten Informationen zur Nutzung eines
AP.
- Anhand der Feldstärke àAuswahl des AP:
- STA sendet AssociateRequest an AP, wird im Erfolgsfall mit
AssociateResponse bestätigt.
- AP teilt Wechsel an DS mit àAktualisierung der DS-Datenbasis: STAx von APm
zu APn.
- DS informiert APm über Wechsel àRessourcenfreigabe
- Zeitsynchronisation: exakte Einstellung einer lokalen Uhr gegenüber
anderen STA‘s:
- zur Steuerung der Sprungfolge bei FHSS,
- zur Steuerung des Powermanagements
- zur Einhaltung der Zeiten SIFS, DIFS, PIFS usw.
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- In BSS erfolgt Synchronisation durch ein Leuchtfeuer (Beacon).
- Ein Beacon-Frame enthält: Absendezeitstempel, BSS-Kennung,
Powermanagementinfos.
- Alle STA‘s eines BSS synchronisieren bei Empfang lokale Uhr.
- Absendezeitstempel wird verwendet, weil Beacon u.U. nicht periodisch
gesendet werden kann.
- In Infrastrukturnetzen wird Beacon vom AP gesendet, damit kein Problem.
- In Ad-Hoc-Netzen àSituation komplizierter:
- Alle STA‘s versuchen Beacon zu senden.
- Im Konfliktfall àBackoff-Mechanismus àeine STA setzt sich durch.
- Alle Stationen synchronisieren sich auf diese Station.
- Kommt neue Station hinzu àKonflikt àüber
Backoff Auflösung àeine Station setzt sich durch àNeusynchronisation.
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- Frame Control: Protokollversion, Rahmen-Typ (Verwaltung, Steuerung,
Daten),Verschlüsselungsinformationen, 2 DS-Bits
- Duration: geforderte Belegungsdauer bei RTS/CTS-Mechanismus à NAV - Net
Allocation Vector
- Sequence Control: Folgenummerierung von Datenrahmen
- CRC: 32-Bit-Prüfsumme
- Addresses 1-4: 48-Bit-Adresse à Bedeutung wird von DS-Bits (Distribution System)
im Frame-Control-Feld bestimmt.
- Frame Control Field:
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- Erfolgt über 2 Bit im Frame
Control Field und 4 Adressenfelder
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- Funknetze sind angreifbarer als drahtgebundene àSicherheitsmechanismen sind deshalb von großer
Bedeutung.
- Sicherheitsmechanismen für 802.11b,a,g sind in 802.11 standardisiert.
- Diese sind integraler Bestandteil der MAC-Schicht bzw. des
MAC-Managements, und für die MAC-Nutzer transparent.
- Sicherheitsmechanismen sind:
- Authentikation einer STA gegenüber der BSS bzw. EBSS durch:
- MAC-Adresse des Funkadapters,
- über WEP-Schlüssel.
- Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität sollen durch
Verschlüsselung der MSDU (MAC service data unit) mittels WEP-Protokoll (Wired
Equivalent Privacy) erreicht werden.
- Authentikation hat zum Ziel:
- berechtigte Nutzung eines AP zu garantieren,
- eventuell Vergebührung (Accounting) zu realisieren.
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- Authentikation über MAC-Adresse
- Jeder Adapter hat weltweit einmalige MAC-Adresse.
- Im AP kann man zugriffsberechtigte MAC-Adressen eintragen àviel Admin-Aufwand àzu Hause aber ok.
- Authentikation über WEP:
- Problem Schlüsselverteilung,
- Viele kennen Schlüssel,
- Challenge Text, verschlüsselte
Antwort und Initialization Vector
können abgehört und daraus der
Schlüsselstrom ermittelt werden.
àrelativ
unsicher àzu Hause aber ok.
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- Die WEP-Verschlüsselung basiert auf:
- einem geheimen Schlüssel K, 40 | 104 Bit àallen STA‘s bekannt.
- einem Initialisierungsvektor (IV), 24 Bit, der durch den Absender
zufällig für jede Übertragung neu erzeugt wird.
- Aus K und IV wird nach einem RC4-Algorithmus eine pseudozufällige
Bitfolge erzeugt.
- Die Daten der MSDU werden mit dieser Bitfolge XOR verknüpft.
- Über MSDU wird mittels CRC-32
Mechanismus ein Integrity Check (IC) realisiert.
- Der IV wird als Klartext in jeder PDU mitgeschickt, damit Decodierung
möglich wird.
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- Ziel von VPN: Zugriff auf die Ressourcen eines Private Networks (PN) von
einem Host, der sich außerhalb dieses privaten Rechnernetzes befindet
oder sichere Verbindung zweier PN‘s über öffentliche Netze.
- Problem bei VPN:
- Nur berechtigte Nutzer an entfernten Host‘s sollen Zugang erhalten àRealisierung durch
Authentikation.
- Bei der Datenübertragung vom entfernten Host zum PN über verschiedene
Netze sollen Integrität (Unversehrtheit) und Authentizität
(Quellensicherheit) garantiert werden.
- 3 Hauptaufgaben für VPN‘s:
- Authentikation der Nutzer bei Anmeldung am PN àverschlüsselt, unverschlüsselt.
- Verwaltung von Datenübertragungsschlüsseln (Ki):
- Verwendung fest zugeteilter Schlüssel bzw.
- Zuweisung und Zertifizierung von Datenübertragungsschlüsseln.
- Aufbau eines Tunnels zur sicheren Datenübertragung, unter Verwendung
von Ki:
- Layer-2, z.B. L2TP, PPTP, WEP
- Layer-3, z.B. IPSec
- Layer-4, z.B. TSL (Transport Layer Security)
- oberhalb ;Layer-4, z.B. SSL (Secure Sockets Layer)
- Layer-7, z.B SSH (Secure Shell).
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- L2TP (Layer 2 Tunneling Protokoll – RFC 2408), Übertragung von
PPP-Datagrammen über beliebige Netzwerkprotokolle.
- PPTP (Point-to-Point-Tunneling-Protocol – RFC 1171), Transport von
PPP-Datagrammen über ein IP-Netzwerk.
- WEP àsiehe
vorhergehenden Charts
- IPSec (Security Architecture for IP – RFC 2401), Methoden zur
Authentikation und/oder Datenverschlüsselung einschließlich der
Schlüsselzuweisung.
- Hochschule verwendet zur Realisierung von VPN àIPSec mit ISAKMP (Internet Security Association
and Key Management Protocol – RFC 2408) àCisco-VPN-Client.
- Hinweise und aktuelle Versionen des VPN-Client findet man im NCC-Web.
- Nach Installation des VPN-Clients kann man WLAN-Access-Points nutzen und
auf interne Ressourcen des Hochschulnetzes zugreifen.
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- Verwendete Literatur
/8021997/ IEEE 802.11,
1997
- /Sch2000/ J. Schiller: "Mobilkommunikation", Addison-Wesley,
2000, ISBN 3-8273-1578-6
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